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Ich gebe und gestalte alles, was dabei hilft, groß-ART-ige Kreationen in die Welt zu bringen und kleine und große Menschen an ihre Schöpfer­­kraft zu erinnern.

1.

Ich bin nur bis zur 6. Klasse regelmäßig in die Schule gegangen. Dann wurde ich krank und „verschlief“ mehr oder weniger meine ganze Pubertät. Erst mit ca. 18 Jahren, kam ich wieder ins Leben zurück. 

2.

Ich wollte schon als Kind Schriftstellerin werden und Bücher herausbringen. Auch als ich krank war, glaubte ich fest an meinen Traum. Ich bin überzeugt, dass diese klare Vision mir geholfen hat, die schweren Zeiten zu überstehen, weil ich absolut überzeugt war, dass noch etwas richtig Gutes auf mich wartet.

Lieblingszitat von Nela

Eh‘ treibt ihr uns mit sanftem Kusse 1000 Meilen,
als mit dem Sporn 10 Schritt nur.
(Shakespeare)

3.

Gesund zu werden und CFS/ME loszuwerden, war eine bewusste Entscheidung. Ich belauschte ein Telefongespräch meiner Mutter. Sie sprach davon, wie man die nächsten Jahre mit mir – phasenweise nur 2 Stunden am Tag auf den Beinen – organisieren könnte.
Ich dachte mir: „Oh Gott! Nein! So kann auf keinen Fall mein Leben aussehen! Ich will die Liebe finden! Ich will Kinder haben!“ Irgendwie wusste ich in diesem Moment, dass ich mich aufmachen musste. Immer hatte ich gespürt, dass ich wieder gesund werden würde. In diesem Moment war mir klar, dass ich jetzt mit aller Kraft etwas dafür tun musste, weil es nicht von selbst passieren würde.
Die Umsetzung dieser Eingebung war hart. Mein Immunsystem wollte nicht, meine Muskeln hatten sich abgebaut… Die Entscheidung gesund zu werden dauerte nur einen Augenblick, die komplette Genesung einige Jahre, aber ich schaffte es. 

4.

Mit 22 Jahren machte ich mich selbständig, weil mein damaliger Creative Director meinte, mein Talent würde nicht reichen. Ich müsse auch weniger feinfühlig und mehr wie ein Arschloch werden „um ganz oben mitschwimmen zu können.“ Wegen Punkt 1 war das für mich ausgeschlossen. Ich war nicht wieder gesund geworden, um ein schlechter Mensch zu werden. Also ließ ich mich noch während des Gesprächs feuern.

5.

Sailor Moon hat mich als junges Mädchen zu Spiritualität, Buddhismus, Shinto und Meditation gebracht. Ich war so erleichtert, als in der Serie von Wiedergeburt und Elementen, der großen, vorbestimmten Liebe und all diesen Dingen gesprochen wurde. Ich hatte dadurch plötzlich das Gefühl, dass ich vielleicht doch gar nicht so absurde Vorstellungen von der Welt hatte, wie die westliche Gesellschaft mir glauben machen wollte. War ich im Krankenhaus oder bei Arztterminen, betete ich mantra-ähnlich, der Videorekorder möge seinen Dienst tun. 

6.

Ich bin Vegetarierin, die 90% vegan lebt. Keiner in meiner Familie isst Fleisch/Fisch. Mein jüngster Sohn ist V-EGG-aner seit er 7 Jahre alt war. Wir haben eigene Hühner und für deren Eier macht er eine Ausnahme. Ich liebe unsere Hühner! Sie kommen manchmal ins Haus und suchen Krümel. Nie umsonst, denn ich putze nicht so gerne… 😉

7.

Ich bin alleinerziehend – seit immer. Einen Tag nach der Geburt meines ersten Sohnes sagte mein Mann mir, dass er sich das anders vorgestellt hat und abhaut. Er entschied sich nach einigen Monaten, angeblich geläutert, um und ich wurde wieder schwanger; und er wiederholte das Prozedere. Dieses Mal begann der Wahnsinn allerdings bereits in der Schwangerschaft indem er wochenlang spurlos verschwand, mich bedrohte und betrügte. Nur Stunden nach der Geburt meines zweiten Sohnes drohte er mir, mich aus dem Weg zu räumen, sobald das Baby nicht mehr zwingend gestillt werden müsse. „Deine Kinder werden sich nicht mehr an dich erinnern!“
In dieser Nacht, mit diesem winzigen Neugeborenen im Arm, schwor ich, um mein Leben und das meiner Kinder zu rennen und wenn es bis ans Ende der Welt sein und für immer dauern würde.
Und ich betete. Und ich tat es. 

8.

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen von „schweren“ (wer definiert das?) Schicksalen zurückweichen. Sie wollen nichts davon wissen und vor allem wollen sie nicht glauben, dass ÜBER-LEBEN stark macht. Meist sind das Menschen, die sich durch die Kraft und bewiesene Selbstliebe des vermeintlichen Opfers eingeschüchtert fühlen. Leider wird so der Opfer-Täter-Kreislauf nicht unterbrochen und die gesellschaftliche Spaltung bleibt. Dabei sind gerade die, deren Grenzen eingerissen wurden oder die ihr Ich auflösen mussten, um zu überleben, die mit dem größten Potenzial: Empathisch, bewusst, kreativ, lebenskünstlerisch und dadurch eine große Bereicherung für diese Welt. Diese Menschen, klein wie groß, zu unterstützen ihre Fähigkeiten zu nutzen, ist meine Mission. 

+1.

Ich finde an anderen Frauen Lippenstift total toll, aber an mir selber mag ich ihn überhaupt nicht. Ich fühle mich damit immer angemalt, unküssbar und wenn ich in den Spiegel schaue, finde ich mich gar nicht hübsch. Was ich aber immer habe, sind bunt lackierte Fußnägel. Ohne Nagellack sind meine Füße nie.

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