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Ich biete für bewusste Unter­­­­­­­­nehmerinnen Holistic Bran­­ding, Soulful Design, Prints, und Coach­­ing an. Zudem ver­­­­an­­stalte ich Kreativ- und Acht­­­­­­sam­­­­keits­­­­­­kurse für Mütter und für Kinder.

1.

Meine eigene Drogen-Therapie liegt mittlerweile 30 Jahre zurück. Dies scheint sehr lange – für mich jedoch ist die Zeit dazwischen temporeich in spannungsvolle Lebenssequenzen aufgeteilt. Sie hatte das alleinige Ziel, mich zurück ins Leben zu kämpfen, mir all das zu ermöglichen, was auch heute noch viele für unmöglich halten – ein prall gefülltes Leben nach eigenen Maßstäben, ein Leben im Flow, zu leben.

2.

Mit klopfendem Herzen packte ich im Frühjahr 2010 meinen Koffer und verabschiedete mich von meinem Lebensgefährten. Während ich den langen Korridor zur Gepäckaufgabe am Zürcher Flughafen entlanglief, knickten mir fast die Beine weg. Zu meiner latenten Flugangst übermannt mich ein Gefühl der Ohnmacht. Noch nie war ich ohne meine Familie außerhalb der Schweizergrenze gereist. Auf Isla Bonita angekommen – und ich kann mich nicht mehr an den Flug erinnern- lernte ich während einer Seminarwoche «The Work» nach Byron Katie kennen. Dieses kraftvolle Coachingtool ist für mich die Basis für ein selbstbestimmtes Leben.

Lieblingszitat von Manuela

To live a creative life,
we must lose our fear of being wrong.
(Joseph Chilton Pearce)

3.

Es ist eine Gemeinheit der Schöpfung. Niemals sollte ein Elternteil sein Kind überleben. Dies habe ich so mal gelesen. Vor sechs Jahren starb meine Tochter. 30 Jahre hat sie gekämpft und sich dem Tod entgegengestellt. Eine wahre Kriegerin. Sie litt an einer unheilbaren Erbkrankheit namens Cystische Fibrose oder kurz CF genannt. Dies ist eine Erbkrankheit von einer Häufigkeit von 1 auf 2000 Geburten im europäischen Raum. Es laufen Debatten über das Pro und Contra einer pränatalen Diagnose dieses Gendefekts. Die Auftragserteilung für die Untersuchung erfolgt über ein Formular an ein entsprechendes Labor. Dies bringt mich unmittelbar zur Frage: Wann ist ein Leben lebenswert? Ich glaube, dass ein Leben lebenswert, bereichernd und schön ist, wenn wir uns frei machen von unseren gängigen Normen und Vorstellungen. Wenn wir uns des Öfteren fragen: wofür könnte es gut sein? Und wenn wir die Bereitschaft in uns tragen, den Antworten zu lauschen.

4.

Ich arbeitete als Dozentin und bildete angehende Coaches aus. Oft kämpfte ich vor Seminarbeginn mit Lampenfieber. Meine mentale Bestärkung war, mich aufrecht vor dem Spiegel zu positionieren und mir mit klarer Stimme zuzurufen: «Ich bin die beste und geilste und beste Dozentin der Welt!»

5.

Meine erste und einzige Blinddate Erfahrung liegt 21 Jahre zurück. Damals waren wir noch weit entfernt von «Parship und Co.». Online gab es nicht. Als alleinerziehende Mutter hatte ich kaum Gelegenheit für nette Männerbekanntschaften. Ein Freund hat mir also eine Dating Nummer ins Handy getippt. Als ich Monate später an einem Sonnabend heulend in der Badewanne lag, kam mir die Nummer wieder in den Sinn. Auf mein aufgesprochenes Inserat, meldeten sich zehn Männer. Der erste, dem ich drei *** verlieh, hieß Martin, und er ist seither mein Lebenspartner.

6.

Martin ist ein erfolgreicher Unternehmer und mein größter Mentor. Was mich an ihm fasziniert, ist nebst seiner künstlerischen Begabung, seine Ausgeglichenheit. Ich liebe es, wenn ich ihn Gitarre spielend in seinem Büro vorfinde. Dies ist gelebte Work-Life-Balance! Für ihn spricht nichts dagegen, sich zwischen Kundengesprächen und Aufträgen immer wieder seiner Muße zu widmen und sich so in einen guten Flow zu bringen.

7.

Ich habe mir immer schon einen eigenen Hund gewünscht. Und wenn du auch so einen Wunsch hegst, weißt du, wie sich diese Sehnsucht anfühlt. Hundeliebhaber sind eine eigene Spezies, irgendwie etwas ‘von der Rolle’. Dort, wo im zwischenmenschlichen Miteinander das Verständnis aufhört, lässt eine Hundenärrin die Liebe zu ihrer Fellnase erst aufblühen. Ich bin dieser manchmal etwas irrationalen Liebe verfallen, die ein Nicht-Hundeliebhaber manchmal nicht nachvollziehen kann. «Kauf einen jungen Hund und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen.» (R.Kipling)

8.

Es gab eine Zeit, in der ich Angst vor meiner eigenen Kraft hatte. Ich stellte sie anderen zur Verfügung, wenn ich Ungerechtigkeiten witterte, indem ich sie coachte und unterstützte oder mich das eine oder andere Mal auch schützend vor sie stellte. Wenn es jedoch um mich ging, blieb ich still. Als ich begriff, wie wichtig es ist, die eigene Kraft anzuerkennen und zu zeigen, entfaltete sich das Spiel des Lebens in seiner ganzen Größe. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Es gab Zeiten, wo ich sowas von genug hatte, von den Dramen in meinem Leben. Ob vom Leben auferlegt oder selbst kreiert war mir damals auch egal. Heute spüre und vertraue ich darauf, dass mich das Leben trägt und sich immer wieder Türen öffnen. Ich entdecke immer wieder aufs Neue, wie ich in den skurrilsten Situationen auf Ressourcen zurückgreifen kann, die sich ohne meine Erfahrungen niemals entwickelt hätten.

+1.

Aktuell spare ich für einen selbst ausgebauten Campervan, mit dem ich die schönsten Fleckchen Natur erkunden und wundervolle, kreative Visionäre treffen kann… Denn gemeinsam baut es sich noch besser an einer guten neuen Welt! 🙂

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