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Ich begleite Frauen und Mütter in ihr Selbst­­Bewusst­­Sein. Mit intuitivem Seelen­­coaching, Energie­­arbeit, Quantenheilung und Epigentik: innere Stimme hören, Grenzen setzen, Stress lösen, in sich geschützt sein.

1.

1. Mit 7 Jahren verunglückte ich bei einem Autounfall. Eine Autofahrerin hielt vor einem Zebrastreifen an und ließ mich scheinbar passieren. Als ich auf der Höhe ihres Fahrzeugs war, fuhr sie los und schleuderte mich durch die Luft. Für einen Moment war ich tot. Nach diesem Erlebnis war meine Angst vor dem Tod verschwunden, aber es fiel mir schwer zu leben bzw. das Leben zu verstehen. 

2.

Mit 19 Jahren war ich nach der Arbeit auf dem Weg nach Hause. Es war dunkel, als ich plötzlich ein Rennen hinter mir wahrnahm und keine paar Sekunden später von hinten angefallen wurde. Ein Mann griff mir zwischen die Beine. Ich war wie gelähmt. Mein ganzer Körper schien sich aufzulösen. An dem Abend war ich zum Glück mit meinem Bruder verabredet und er hatte kurz vorher abgefragt, auf welcher Höhe ich unterwegs bin. In der Sekunde des Überfalls rief mein Bruder nochmal an. Geistesgewärtig nahm ich mein Handy, drückte Annehmen und schrie so laut ich nur konnte. Mein Bruder wusste, wo ich ungefähr war. Ich hörte ein Hupen und spürte ein hektisches Aufleuchten von Lichtern hinter mir. Das brachte diesen Mann dazu von mir abzulassen. Mein Bruder hatte mich an dem Abend nicht nur gerettet, er half mir auch dabei, diese Nacht aufzuarbeiten.

Lieblingszitat von Gülay

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.
(Erich Kästner)

3.

Ich war nicht in einem Kindergarten. Ich verbrachte mit einer älteren Dame meine Vormittage. Sie muss so um 70 Jahre alte gewesen sein. Ich kann mich an eine schöne Zeit und einige Details erinnern. Mein Vater erzählt heute noch, dass die Dame öfter gefragt habe, ob ich bei ihr schlafen darf. Meine Eltern fragte mich und ich verneinte bei ihr zu schlafen. Auf die Frage, warum ich denn nicht wolle, sagte ich stets, dass ich Angst habe, dass sie nachts sterben könnte. 

4.

Als Referendarin wohnte ich in einer zweier Wohngemeinschaft (WG) über einer ganz besonderen Wohngemeinschaft. Es sollte sich herausstellen, dass diese junge Männer -WG, die unter uns wohnte, andere Männer glücklich machte. Der ein oder andere Freier verirrte sich an der Tür und klingelte bei uns. Ich staunte nicht schlecht, wer da klingelte…

5.

Mit 17 Jahren hatte ich in einem Schuhgeschäft gejobbt. Ein bestimmter Kunde kam immer und immer wieder. Er war vielleicht drei Jahr älter als ich und kaufte ständig neue und ziemlich viele Schuhe. Die Schuhe waren teuer. Ich fragte mich, was er mit so vielen teueren Schuhe machen will. Irgendwann rief er mich an und beichtete mir, dass er die ganzen Schuhe gekauft und bestellt hatte, weil er mich sehen wollte. Jetzt nehme er seinen Mut zusammen und wolle mich zum Kaffee einladen. Ich wusste keine bessere Antwort als: „Ich bin 17 und trinke keinen Kaffee!“

6.

Mit 16 Jahren habe ich einen Spielautomaten geknackt. Ich setzte 4 DM ein und gewann 400 DM. Nicht schlecht! Weil meine Mutter meine Komplizin war, musste ich ihr von meinem Gewinn etwas abgeben.

7.

Ich bin Mama von Drillingen. Die Nachricht über meine Drillingsschwangerschaft erwischte mich damals eiskalt. Ich musste vor meiner Frauenärztin bitterlich weinen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich das mit meinem
zierlichen Körper schaffen würde. Die Gynäkologin sagte: „Wenn Ihr Körper diese Schwangerschaft *zugelassen hat, dann schafft er das auch.“ So war es dann auch! 

Dieser Satz sollte mein Mantra werden. 

Ich erkannte bereits kurz nach der Geburt meiner Kinder, dass etwas nicht stimmte. Das bezog sich nicht auf mich oder meine Kinder, sondern auf die Energie, in die ich als Mutter gekommen war. So wie sie sich mir darstellte, wollte ich nicht leben: Durchhalten! Zähne zusammenbeißen! Aufopfern! Zurückstecken! Abhetzen! Kontrollieren! Angst! Meine Söhne wurden zu meinem Weckruf ins Leben. Als Frau hatte ich gut funktioniert. Da ich keine Angst vor dem Tod hatte, sagte ich mir stets, was soll schon Schlimmes passieren. Ich kann nur sterben. Als Mutter wollte ich das Leben akzeptieren, weil der Tod keine Option mehr war. Ich wollte meine Söhne aufwachsen sehen. Ich musste einen Weg ins Leben finden.
Die ersten zwei Jahren waren dann eine Achterbahn der Gefühle bis ich eines Nachmittages einen Nervenzusammenbruch hatte und mein ganzes (Innen)leben neu ordnete. Ein Jahr lang stellte ich alles in Frage und fand meinen Weg in ein bewusstes Leben und begleite seither auch andere Frauen und Mütter. Ich habe eine Ausbildung zum Energie Coach gemacht und arbeite mit Epigenetik. Meinen Beruf als Anwältin habe ich an den Nagel gehängt.

8.

Mit meiner Familie (ich habe vier ältere Geschwister) war ich in der Sendung „Familienduell“. Eine Zeit lang war mir das danach sehr peinlich. Wir wurden oft erkannt und angesprochen.

+1.

Ich dachte immer, ich sei nicht gut genug. Also spiegelte mir das Leben genau dieses Bild, immer und immer wieder. Bis ich schwanger wurde. Ich hätte nie für möglich gehalten, welche Magie so eine Schwangerschaft ausmacht. Ich trug voller Dankbarkeit und Liebe meine drei Söhne unter meinem Herzen und fühlte mich das erste Mal gut so wie ich bin. Eigentlich fühlte ich mich vollkommen.

Meine Schwangerschaft endete jedoch „plötzlich“ in der 32. Woche durch einen Blasensprung. Ich stand unter Vollnarkose als meine Söhne geholt wurden.
Kaum wurde ich von der Narkose wach, wurde mir eine Milchpumpe gebracht, damit ich sofort die Milchproduktion anregen konnte. Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Ich war noch gar nicht zurück oder aufnahmefähig und doch funktionierte ich perfekt. Sofort habe ich mich an die „Arbeit“ gemacht. Von da an ging das tagein tagaus so, ohne wirklich begriffen zu haben, was eigentlich passiert war. Die Vollkommenheit wurde mir genommen. So zerbrochen wie ich -unbewusst- war, trug ich eine enorme Verantwortung für drei Frühchen, die sich auch noch eine Mutter teilen mussten. Weder sie noch ich waren wirklich dieser Herausforderung gewachsen und doch führte uns ein magisches Band durch jede noch so schwierige Situation.
Wenn Kinder in unser Leben kommen, erinnern sie uns an unsere Vollkommenheit. Doch das Leben wie ich es es bis dahin kannte, war so motorisch und berechenbar, dass ich gar nicht auf die Idee kam ein Teil eines großen Wunder des Lebens zu sein. Die Liebe zu meinen Söhnen und mein tiefer Wunsch für sie gut genug zu sein, führten mich zur Achtsamkeit.
Das Trauma „unserer“ Geburt fing an zu heilen und ich lernte mehr und mehr im Jetzt ein Leben mit meinen Kindern aufbauen statt weiter mit meinen Gefühlen und Gedanken zu kämpfen.

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