Die Gesellschaft, das Klima und unsere Art zu leben wandeln sich rasant. Das kann Ängste und Unsicherheiten hervorbringen, vor allem aber erfordert es einen kollektiven Wandel hin zu mehr Kreativität und Individualität, denn mit Stereotypen werden wir dieser neuen Zeit nicht begegnen können.

Wir brauchen mehr Gemeinschaft, Solidarität und Bewusstsein – für unsere Umwelt und uns selbst.

Wir brauchen wahrhaftige Vielfalt, durch die echte Verbundenheit erst entstehen kann.

Intuition, Spontanität und kreatives Handeln sind heute wichtiger denn je. Leider lernen die meisten Menschen von klein auf, dass es besser ist, sich anzupassen und sich an anderen ein Beispiel zu nehmen – was das absolute Gegenteil von Kreativität bedeutet. Kinder, die impulsiv, intuitiv und individuell an Aufgaben herangehen, werden sich daher diese Gabe wohl irgendwann abgewöhnen – oder zu Störenfrieden, die sie eigentlich gar nicht sein wollen. Als Erwachsene haben sie dann kaum noch Zugang zu ihren Träumen, zu ihren ganz eigenen Überzeugungen und dem, was wirklich sie selbst auszeichnet. 

Wir müssen Umdenken, oder besser gesagt: „Umfühlen“. René Descartes schrieb 1641 seinen berühmten Satz:
„Ich denke, also bin ich.“
Eine Erkenntnis, welche die Menschheit lange Zeit begleitet und auch vorangebracht hat. Die heutige Zeit braucht dringend: „Ich fühle, also sind wir.“

Es ist eine Krux, dass die Wirtschaft den Mangel an Mitarbeitern beklagt, die über den Tellerrand schauen und um Ecken denken können, gleichzeitig aber kleinen Kindern abgewöhnt wird, über den Rand hinauszumalen.

Kinder haben Tugenden, die diese Welt wirklich gebrauchen könnte – gerade bei den großen Leuten: Unvoreingenommenheit, Vertrauen, Empathie, Zuversicht, bedingungslose Liebe.

Wir möchten helfen, all diese großartigen Überzeugungen und Fähigkeiten unserer Kinder zu erhalten und aktiv zu fördern. Für eine gute Zukunft. Für uns alle.