„Die Seele denkt nie ohne Bild“, wusste bereits Aristoteles.

Die Menschen malten lange bevor sich eine komplexe Sprache entwickeln konnte. Uralte Höhlenmalereien verraten uns, dass sie damals nicht nur Nützliches in Bilderform notierten, sondern sich auch künstlerisch betätigten. Auch wenn man wenig über die evolutionäre Sprachentwicklung weiß, so gilt als gesichert, dass die ersten Lautäusserungen mit Gesten und Gebärden kombiniert wurden. Die ersten Schriften glichen aneinandergereihten Kunstwerken. Das Alphabet entwickelte sich aus immer abstrahierteren Symbolen. 

All das zeigt: Unser Ursprung ist das Bild.

Träume, Flashbacks, Déjà-vus: Bilder haben unglaubliche Kraft und überdauern die Zeit. Wer ein Trauma erleiden musste, wird die Bilder an das Ereignis kaum wieder los. Auch Worte können sprichwörtlich verletzen und nachhallen. Aber im Grunde wiederholt sich vor dem inneren Auge immer nur der Moment, in dem das Wort fiel. Der Augenblick, also das Bild, bleibt wie eingebrannt, nicht die Reihe an Buchstaben, die das Wort in diesem Moment zusammensetzten.

Die Evolution der Kommunikation – hin zur Sprache und weg vom Bild – vollzieht sich auch in der ganz persönlichen Entwicklung eines jeden Menschen. Zuerst kritzeln Kinder, dann malen sie, dann können sie Erlebtes und Gefühltes in einfachen Worten wiedergeben und schließlich lernen sie Lesen und Schreiben. Ab diesem Zeitpunkt tritt das Malen in den Hintergrund. Es verliert an Bedeutung. 

Zusätzlich zum Fokus auf Schrift und Sprache beginnt in der Regelschule das Benoten der Kunst, obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist, denn viel zu persönlich und emotional sind Bilder, als dass man sie vergleichen oder gar bewerten könnte. Je individueller, ehrlicher und kreativer sich ein Kind ausdrückt, desto schlechter werden die Noten und Meinungen darüber sein. Diese Krux ist mehr als das. Es ist der Beginn des Gleichmachens von Individuen, dem Abwenden von Gefühlen und Emotionen (=Bild), hin zu Logik und Verstand (=Sprache). 

Natürlich vollzieht sich dieser Wandel in allen Bereichen des Lebens. Dem Malen, den eigenen inneren Bildern und dem Thema an sich, Raum zu geben, ist aber die einfachste Art dieser Entwicklung entgegenzusteuern, um diese ureigene Form des Ausdrucks und der Selbstreflektion zu bewahren.

Wir alle sehnen uns doch danach mit uns selbst glücklich zu sein, Lösungen zu entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen und mit unseren Gaben und Talenten uns und andere zufrieden zu machen.

Kreativität ist irdische Gesetzmäßigkeit. Redewendungen machen deutlich, wie wichtig Schaffenskraft, Kunst und schöpferische Energie für die Existenz sind: „Ich schaffe das“, „Er ist ein Überlebenskünstler“, „Ich mache mir ein Bild davon“, „Hoffnung schöpfen“ usw. 

Glücklich werden kommt von Machen. 

Wir möchten unsere Erkenntnisse, Anwendungsbeispiele und jede Menge Begeisterung verbreiten,
Mut fürs Ich-Selber-Bleiben machen und die Schaffensfreude überkochen lassen: 

– In Seminaren, Workshops, Kursen und bei Vorträgen. 

GEDANKEN VORAB

„Die Seele denkt nie ohne Bild“, wusste bereits Aristoteles. Die Menschen malten lange bevor sich eine komplexe Sprache entwickeln konnte. Uralte Höhlenmalereien verraten uns, dass sie damals nicht nur Nützliches in Bilderform notierten, sondern sich auch künstlerisch betätigten. Auch wenn man wenig über die evolutionäre Sprachentwicklung weiß, so gilt als gesichert, dass die ersten Lautäusserungen mit Gesten und Gebärden kombiniert wurden. Die ersten Schriften glichen aneinandergereihten Kunstwerken. Das Alphabet entwickelte sich aus immer abstrahierteren Symbolen. 

Unser Ursprung ist das Bild. 

Träume, Flashbacks, Déjà-vus: Bilder haben unglaubliche Kraft und überdauern die Zeit. Wer ein Trauma erleiden musste, wird die Bilder an das Ereignis kaum wieder los. Auch Worte können sprichwörtlich verletzen und nachhallen. Aber im Grunde wiederholt sich vor dem inneren Auge nur der Moment, in dem das Wort fiel. Der Augenblick, also das Bild, bleibt. Nicht die Reihe an Buchstaben, die das Wort bildeten. 

Diese Evolution hin zur Sprache und weg vom Bild, vollzieht sich auch in der Entwicklung eines jeden Menschen. Zuerst kritzeln Kinder, dann malen sie, dann können sie Erlebtes und Gefühltes in einfachen Worten wiedergeben und schließlich lernen sie Lesen und Schreiben. Ab diesem Zeitpunkt tritt das Malen in den Hintergrund. Es verliert an Bedeutung. 

In der Schule wird zudem die Kunst benotet, obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist, denn viel zu persönlich und emotional sind Bilder, als dass man sie vergleichen oder gar bewerten könnte. Je individueller, ehrlicher und kreativer ein Kind, desto schlechter werden die Noten sein. Diese Krux ist mehr als das. Es ist der Beginn des Gleichmachens von Individuen, dem Abwenden von Gefühlen und Emotionen (=Bild), hin zu Logik und Verstand (=Sprache). 

Natürlich vollzieht sich dieser Wandel in allen Bereichen des Lebens. Dem Malen, den eigenen Seelenbildern und dem Thema an sich, Raum zu geben, ist aber die einfachste Art dieser Entwicklung entgegenzusteuern, um unsere ureigene Form der Selbstreflektion zu bewahren.

Wir alle sehnen uns doch danach mit uns selbst glücklich zu sein, Lösungen zu entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen und mit unseren Gaben und Talenten uns und andere zufrieden zu machen.

Kreativität ist irdische Gesetzmäßigkeit. Redewendungen machen deutlich, wie wichtig Schaffenskraft, Kunst und schöpferische Energie für die Existenz sind: „Ich schaffe das“, „Er ist ein Überlebenskünstler“, „Ich mache mir ein Bild davon“, „Hoffnung schöpfen“ usw. 

Glücklich werden kommt von Machen. 

Wir möchten unsere Erkenntnisse, Anwendungsbeispiele und jede Menge Begeisterung verbreiten,
Mut fürs Ich-Selber-Bleiben machen und die Schaffensfreude überkochen lassen: 

– In Seminaren, Workshops, Kursen und bei Vorträgen.