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Kein AmazonNachhaltigkeit

Viele gute Gründe auf Amazon zu verzichten

geschrieben von 19. Juli 2021Juli 26th, 2021Keine Kommentare

Nahezu jedem Bürger ist Amazon ein Begriff. Kaum ein anderer Onlinehandel ist in der Lage, ein derart unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, wobei der Service und die zur Verfügung stehenden Angebote kontinuierlich optimiert werden. Während Kunden noch am gleichen Tag ihre Bestellungen in den Händen halten können, sorgt für die notwendige Unterhaltung am Abend ein Streamingdienst, der von dem Unternehmen bereitgestellt wird. Werbevideos vom Arbeitsplatz sollen zudem den Eindruck vermitteln, dass der Versandriese selbst für die Mitarbeiter einen ausgezeichneten Service anbietet. Doch die Realität sieht anders aus: Welche Arbeitsbedingungen wirklich vorherrschen und welchen Schaden die Umwelt davonträgt, wollen wir Ihnen in diesem Artikel genauer darstellen.

Kritik an Amazon

Im Folgenden möchten wir Ihnen die wesentlichen Kritikpunkte genauer vorstellen:

Steuerflucht

Laut Ifo-Institut verliert Deutschland jährlich eine Summe von ungefähr 6 Milliarden Euro, verursacht durch die Gewinnverlagerung in Steueroasen. Auch Unternehmen wie Amazon stehen häufiger in der Kritik wegen der Steuerflucht. Weil Deutschland bekannt dafür ist, hohe Steuern zu erheben, werden hier steuerliche Schlupflöcher benutzt, um die Steuerlast möglichst niedrig zu halten

Kritik an den Arbeitsbedingungen

Bedenklich ist außerdem die ökologische Sichtweise auf das Prinzip des Versandriesens. Grundsätzlich sind Bestellungen immer ökologisch bedenklicher als der Einkauf im Modegeschäft oder im Spielwarengeschäft um die Ecke. Fahrzeuge müssen beladen werden, ganz zu schweigen von der extremen Umweltbelastung durch diese Transportwege. Und schließlich sind Bestellungen mit einem hohen Aufkommen von Verpackungsmaterialien verbunden, wodurch wiederum der Müll weiter ansteigt.

Bestellungen, die Kunden bei dem Versandriesen aufgeben, können problemlos wieder in das Lager zurückgesendet werden. Auf Wunsch wird die Retoure direkt beim Kunden abgeholt und dieser kann sich sogar den Weg zum nächsten Postamt sparen. Was auf den ersten Blick attraktiv wirkt auf Kunden, ist bedenklich für die Umwelt. Bei einem solchen Service entsteht bei dem Kunden gar nicht das Bedürfnis zu überlegen, ob ein bestimmtes Produkt überhaupt benötigt wird. Schließlich hat er ja jederzeit die Möglichkeit, das Produkt wieder zurückzusenden, da wird diese Überlegung auch gerne vertagt. Diese Einstellung führt jedoch zu einer Mehrbelastung der Umwelt – schließlich wird das Produkt nicht nur an den Kunden verschickt, sondern muss in diesem Fall auch wieder in das Lager transportiert werden.

Aus Kundenfreundlichkeit werden Produkte, die aus einer Bestellung stammen, in unterschiedliche Pakete verpackt. Selbst bei Bestellungen, die noch am gleichen Tag eintreffen, trifft diese Tatsache zu. Teilweise ist diese dem Umstand geschuldet, dass die Pakete zu unterschiedlichen Zeiten das Versandlager verlassen. Es versteht sich von selbst, dass bei einer solchen Abwicklung die Umwelt nicht nur durch ein Vielfaches an Müll belastet wird, sondern zusätzlich auch durch erhöhte Transportwege (in diesem Fall wird eine Bestellung zweimal rumkutschiert, statt diese in einem Aufwasch an den Kunden auszuliefern).

Und da wären wir bereits bei Punkt 2: Durch die Option, Bestellungen am gleichen Tag beim Kunden abzuliefern, entsteht ein erhöhter Aufwand und erhöhte Energie – Ressourcen, die zulasten der Umwelt gehen. In einigen Fällen erfolgen sogar mehrere Zustellversuche, wodurch es zu einer wesentlichen Mehrbelastung der Umwelt kommt. Schließlich wurde des Öfteren behauptet, Amazon würde retournierte Waren entsorgen und nicht erneut für den Versand bereitstellen. Entspricht diese Vermutung den Tatsachen, wäre ein derartiges Verhalten aus ökologischer Sicht absolut verwerflich.

Kritik an den Arbeitsbedingungen

Immer wieder wird Kritik an den Arbeitsbedingungen geübt, die Mitarbeiter vor allem in den Lagern ertragen müssen. An der Tagesordnung sind schlechte Arbeitsbedingungen wie eine unterirdische Bezahlung, Überwachung und der permanente Druck von oben. Neben dem schlechten Verdienst gehört auch ein ständig gleicher Ablauf zu den alltäglichen Lastern.

Gerade eine monotone, ständig nach dem gleichen Rhythmus ablaufende Arbeit ist weder für die mentale noch für die körperliche Leistungsfähigkeit förderlich. Um die Leistungsfähigkeit der Belegschaft zu gewährleisten, ist es von für Arbeitgeber von besonderer Bedeutung, Mitarbeitern regelmäßig neue Herausforderungen anzuvertrauen. Kommt es stattdessen zu einem ständig gleichen Ablauf, weil es sich tagein, tagaus um die gleichen Vorgaben und Ziele handelt, ist die Gefahr, an Burn-out zu erkranken oder eine andere Erkrankung zu entwickeln, besonders hoch.

Aber das ist nicht das einzige Problem, mit dem die Belegschaft konfrontiert ist. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Pause wird auf die Sekunde genau protokolliert und bei der kleinsten Übertretung sind sogar Abmahnungen keine Seltenheit. Durch die Scanner, die nur jeweils einem Mitarbeiter zugeteilt sind, ist es möglich, diverse Arbeitsschritte nachzuverfolgen. Dadurch ist es möglich, den Gang auf die Toilette nachzuverfolgen und den Aufenthalt zu protokollieren.

Kommt es dann tatsächlich zu Erkrankungen und erscheinen die Arbeitnehmer wieder am Arbeitsplatz, wird besonders hoher Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt. Denn die Mitarbeiter sollen wie auf Knopfdruck wieder funktionieren und sich ja nicht einfallen lassen, wieder auszufallen.

Kritik an Amazon – eine Gegenüberstellung

Schauen wir uns die ethischen Verhaltensweisen und die ökologischen Bedingungen an, stehen diese in einem kompletten Kontrast zu dem Service, der den Kunden geboten wird. Auf der einen Seite wird Kundenservice großgeschrieben: Es wird damit geworben, dass einzelne Bestellungen innerhalb von 2 Stunden bei den Kunden eintreffen. Treten doch einmal Probleme auf, steht der Kundenservice bereit, der 24 h am Tag erreichbar ist. Auf der anderen Seite jedoch werden auf der Mitarbeiterebene Menschenrechte verletzt: Es herrschen Zustände, die an Schilderungen aus der Zeit der Industrialisierung erinnern – schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken, Einschüchterung und ständiger Druck.

Nachhaltiges Onlineshopping

Viele Menschen sind der Auffassung, dass durch Ihr alleiniges Handeln sich keine Änderung ergeben wird. Eine solche Einstellung ist aus zweierlei Sicht unangebracht: Erstens könnten wir in der Welt überhaupt keine Verbesserungen erreichen, wenn jeder so denken würde. Würden wir alle so denken, nach dem Motto: „Durch mich allein ändert sich doch nichts,“ wäre die Welt in einem katastrophalen Zustand. Zweitens mache ich mich doch mitverantwortlich an diesen Zuständen, wenn mir diese bewusst sind, ich aber weiterhin meine Einkäufe dort tätige. Damit trägt jeder einzelne Konsument unbewusst dazu bei, dass diese schlechten Arbeitsbedingungen aufrechterhalten bleiben und auch die Umweltbelastung wird ganz bewusst in Kauf genommen.

Engagiere ich mich für den Tierschutz, führe ich eine vegane Ernährung, lehne sowohl den Zoobesuch als auch den Zirkusbesuch ab. Was ist der Unterschied zum Einkaufen bei Unternehmen, die Mitarbeiter ausbeuten und der Umwelt schaden, in der wir leben? Auch hier sollten wir uns durch ein eindeutiges Verhalten positionieren und mit gutem Beispiel vorangehen.

Ein nachhaltiges Onlineshopping ist Ihnen wichtig? Sie möchten sich künftig an Onlineshops halten, die sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und Fairtrade berücksichtigen? Mittlerweile sind zahlreiche Onlineshops auf dem Markt, die ihren Kunden genau das anbieten: nachhaltiges Shoppen und faire Bedingungen von der Beschaffung der Rohstoffe, über die Produktion bis zur Ablieferung an den Kunden. Diese Shops besitzen oft ein Sortiment mit speziellen, zertifizierten Produkten, produzieren ressourcenschonend und arbeiten mit recycelbaren Materialien. Da diese Unternehmen darauf achten, dass die Transportwege möglichst kurz sind, befindet sich der Firmensitz häufig in Deutschland. Werden Bestellungen ausgeführt, geschieht dies immer über einen CO2-neutralen Versand. Selbst die Energie wird über Ökostrom bereitgestellt und auch soziale oder ökologische Projekte werden unterstützt.

Alternativen zu Amazon

Memolife kann auf ein Sortiment von über 17.000 nachhaltige Produkte zurückgreifen. Diese entstammen verschiedenster Kategorien wie beispielsweise Möbel, Kleidung, Lebensmittel aber auch Hygieneprodukte, Haustierbedarf und Spielwaren. Das Unternehmen prüft jedes einzelne Produkt auf die Umweltverträglichkeit und auf soziale Bedingungen. Bekannte Siegel wie GOTS, Blauer Engel und Fairtrade sind zahlreich vorhanden. Einerseits richtet sich das Angebot an Privatkunden, andererseits können auch Gewerbekunden ihre Bestellungen bei diesem Unternehmen tätigen.

Der Avocadostore ist eine Plattform, die Verkäufer und Käufer zusammenbringt. Neben modischen Artikeln, Textilien und Modewaren sind auch Haushaltsartikel und Kosmetikutensilien vertreten. Der Store bietet den Kunden alle wichtigen ökologischen Siegel, um ein nachhaltiges und faires Einkaufserlebnis zu gewährleisten.

Der Onlineshop Waschbär bietet seinen Kunden ein breites Sortiment an Schuhe, Spielzeug, Haustierbedarf, Bekleidung und Kindermode. Das Unternehmen ist nicht nur GOTS-zertifiziert, sondern sogar Mitglied bei der Fair Wear Foundation.

Kivanta ist ein Unternehmen, welches in Hessen ansässig ist und sich auf die Bereiche Haushalt, BPA-freie Trinkflaschen, Brotdosen und Kinder spezialisiert hat. Das Unternehmen legt einerseits sehr viel Wert auf eine nachhaltige Herstellung der Produkte, aber auch darauf, dass die erworbenen Artikel möglichst lange in Gebrauch sind, um Müllberge langfristig zu reduzieren.

Fazit:
Immer mehr Menschen achten bei ihrem täglichen Einkauf nicht nur auf faire Bedingungen, sondern auch auf eine nachhaltige Produktion. Bereits jetzt sind zahlreiche Alternativen zu Amazon auf dem Markt verfügbar, diese werden in absehbarer Zeit noch durch weitere Alternativen ergänzt werden. Aus moralischer und ökologischer Sichtweise sollten wir nur dann Bestellungen tätigen, wenn wir es mit unserem Gewissen vereinbaren können.

Steuerflucht
Laut Ifo-Institut verliert Deutschland jährlich eine Summe von ungefähr 6 Milliarden Euro, verursacht durch die Gewinnverlagerung in Steueroasen. Auch Unternehmen wie Amazon stehen häufiger in der Kritik wegen der Steuerflucht. Weil Deutschland bekannt dafür ist, hohe Steuern zu erheben, werden hier steuerliche Schlupflöcher benutzt, um die Steuerlast möglichst niedrig zu halten.

Kritik an den Arbeitsbedingungen
Immer wieder wird Kritik an den Arbeitsbedingungen geübt, die Mitarbeiter vor allem in den Lagern ertragen müssen. An der Tagesordnung sind schlechte Arbeitsbedingungen wie eine unterirdische Bezahlung, Überwachung und der permanente Druck von oben. Neben dem schlechten Verdienst gehört auch ein ständig gleicher Ablauf zu den alltäglichen Lastern.

Gerade eine monotone, ständig nach dem gleichen Rhythmus ablaufende Arbeit ist weder für die mentale noch für die körperliche Leistungsfähigkeit förderlich. Um die Leistungsfähigkeit der Belegschaft zu gewährleisten, ist es von für Arbeitgeber von besonderer Bedeutung, Mitarbeitern regelmäßig neue Herausforderungen anzuvertrauen. Kommt es stattdessen zu einem ständig gleichen Ablauf, weil es sich tagein, tagaus um die gleichen Vorgaben und Ziele handelt, ist die Gefahr, an Burn-out zu erkranken oder eine andere Erkrankung zu entwickeln, besonders hoch.

Aber das ist nicht das einzige Problem, mit dem die Belegschaft konfrontiert ist. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Pause wird auf die Sekunde genau protokolliert und bei der kleinsten Übertretung sind sogar Abmahnungen keine Seltenheit. Durch die Scanner, die nur jeweils einem Mitarbeiter zugeteilt sind, ist es möglich, diverse Arbeitsschritte nachzuverfolgen. Dadurch ist es möglich, den Gang auf die Toilette nachzuverfolgen und den Aufenthalt zu protokollieren.

Kommt es dann tatsächlich zu Erkrankungen und erscheinen die Arbeitnehmer wieder am Arbeitsplatz, wird besonders hoher Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt. Denn die Mitarbeiter sollen wie auf Knopfdruck wieder funktionieren und sich ja nicht einfallen lassen, wieder auszufallen.

Die ökologische Sichtweise
Bedenklich ist außerdem die ökologische Sichtweise auf das Prinzip des Versandriesens. Grundsätzlich sind Bestellungen immer ökologisch bedenklicher als der Einkauf im Modegeschäft oder im Spielwarengeschäft um die Ecke. Fahrzeuge müssen beladen werden, ganz zu schweigen von der extremen Umweltbelastung durch diese Transportwege. Und schließlich sind Bestellungen mit einem hohen Aufkommen von Verpackungsmaterialien verbunden, wodurch wiederum der Müll weiter ansteigt.

Bestellungen, die Kunden bei dem Versandriesen aufgeben, können problemlos wieder in das Lager zurückgesendet werden. Auf Wunsch wird die Retoure direkt beim Kunden abgeholt und dieser kann sich sogar den Weg zum nächsten Postamt sparen. Was auf den ersten Blick attraktiv wirkt auf Kunden, ist bedenklich für die Umwelt. Bei einem solchen Service entsteht bei dem Kunden gar nicht das Bedürfnis zu überlegen, ob ein bestimmtes Produkt überhaupt benötigt wird. Schließlich hat er ja jederzeit die Möglichkeit, das Produkt wieder zurückzusenden, da wird diese Überlegung auch gerne vertagt. Diese Einstellung führt jedoch zu einer Mehrbelastung der Umwelt – schließlich wird das Produkt nicht nur an den Kunden verschickt, sondern muss in diesem Fall auch wieder in das Lager transportiert werden.

Aus Kundenfreundlichkeit werden Produkte, die aus einer Bestellung stammen, in unterschiedliche Pakete verpackt. Selbst bei Bestellungen, die noch am gleichen Tag eintreffen, trifft diese Tatsache zu. Teilweise ist diese dem Umstand geschuldet, dass die Pakete zu unterschiedlichen Zeiten das Versandlager verlassen. Es versteht sich von selbst, dass bei einer solchen Abwicklung die Umwelt nicht nur durch ein Vielfaches an Müll belastet wird, sondern zusätzlich auch durch erhöhte Transportwege (in diesem Fall wird eine Bestellung zweimal rumkutschiert, statt diese in einem Aufwasch an den Kunden auszuliefern).

Und da wären wir bereits bei Punkt 2: Durch die Option, Bestellungen am gleichen Tag beim Kunden abzuliefern, entsteht ein erhöhter Aufwand und erhöhte Energie – Ressourcen, die zulasten der Umwelt gehen. In einigen Fällen erfolgen sogar mehrere Zustellversuche, wodurch es zu einer wesentlichen Mehrbelastung der Umwelt kommt. Schließlich wurde des Öfteren behauptet, Amazon würde retournierte Waren entsorgen und nicht erneut für den Versand bereitstellen. Entspricht diese Vermutung den Tatsachen, wäre ein derartiges Verhalten aus ökologischer Sicht absolut verwerflich.

Kritik an Amazon – eine Gegenüberstellung

Schauen wir uns die ethischen Verhaltensweisen und die ökologischen Bedingungen an, stehen diese in einem kompletten Kontrast zu dem Service, der den Kunden geboten wird. Auf der einen Seite wird Kundenservice großgeschrieben: Es wird damit geworben, dass einzelne Bestellungen innerhalb von 2 Stunden bei den Kunden eintreffen. Treten doch einmal Probleme auf, steht der Kundenservice bereit, der 24 h am Tag erreichbar ist. Auf der anderen Seite jedoch werden auf der Mitarbeiterebene Menschenrechte verletzt: Es herrschen Zustände, die an Schilderungen aus der Zeit der Industrialisierung erinnern – schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken, Einschüchterung und ständiger Druck.

Nachhaltiges Onlineshopping

Viele Menschen sind der Auffassung, dass durch Ihr alleiniges Handeln sich keine Änderung ergeben wird. Eine solche Einstellung ist aus zweierlei Sicht unangebracht: Erstens könnten wir in der Welt überhaupt keine Verbesserungen erreichen, wenn jeder so denken würde. Würden wir alle so denken, nach dem Motto: „Durch mich allein ändert sich doch nichts,“ wäre die Welt in einem katastrophalen Zustand. Zweitens mache ich mich doch mitverantwortlich an diesen Zuständen, wenn mir diese bewusst sind, ich aber weiterhin meine Einkäufe dort tätige. Damit trägt jeder einzelne Konsument unbewusst dazu bei, dass diese schlechten Arbeitsbedingungen aufrechterhalten bleiben und auch die Umweltbelastung wird ganz bewusst in Kauf genommen.

Engagiere ich mich für den Tierschutz, führe ich eine vegane Ernährung, lehne sowohl den Zoobesuch als auch den Zirkusbesuch ab. Was ist der Unterschied zum Einkaufen bei Unternehmen, die Mitarbeiter ausbeuten und der Umwelt schaden, in der wir leben? Auch hier sollten wir uns durch ein eindeutiges Verhalten positionieren und mit gutem Beispiel vorangehen.

Ein nachhaltiges Onlineshopping ist Ihnen wichtig? Sie möchten sich künftig an Onlineshops halten, die sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und Fairtrade berücksichtigen? Mittlerweile sind zahlreiche Onlineshops auf dem Markt, die ihren Kunden genau das anbieten: nachhaltiges Shoppen und faire Bedingungen von der Beschaffung der Rohstoffe, über die Produktion bis zur Ablieferung an den Kunden. Diese Shops besitzen oft ein Sortiment mit speziellen, zertifizierten Produkten, produzieren ressourcenschonend und arbeiten mit recycelbaren Materialien. Da diese Unternehmen darauf achten, dass die Transportwege möglichst kurz sind, befindet sich der Firmensitz häufig in Deutschland. Werden Bestellungen ausgeführt, geschieht dies immer über einen CO2-neutralen Versand. Selbst die Energie wird über Ökostrom bereitgestellt und auch soziale oder ökologische Projekte werden unterstützt.

Alternativen zu Amazon
Memolife kann auf ein Sortiment von über 17.000 nachhaltige Produkte zurückgreifen. Diese entstammen verschiedenster Kategorien wie beispielsweise Möbel, Kleidung, Lebensmittel aber auch Hygieneprodukte, Haustierbedarf und Spielwaren. Das Unternehmen prüft jedes einzelne Produkt auf die Umweltverträglichkeit und auf soziale Bedingungen. Bekannte Siegel wie GOTS, Blauer Engel und Fairtrade sind zahlreich vorhanden. Einerseits richtet sich das Angebot an Privatkunden, andererseits können auch Gewerbekunden ihre Bestellungen bei diesem Unternehmen tätigen.

Der Avocadostore ist eine Plattform, die Verkäufer und Käufer zusammenbringt. Neben modischen Artikeln, Textilien und Modewaren sind auch Haushaltsartikel und Kosmetikutensilien vertreten. Der Store bietet den Kunden alle wichtigen ökologischen Siegel, um ein nachhaltiges und faires Einkaufserlebnis zu gewährleisten.

Der Onlineshop Waschbär bietet seinen Kunden ein breites Sortiment an Schuhe, Spielzeug, Haustierbedarf, Bekleidung und Kindermode. Das Unternehmen ist nicht nur GOTS-zertifiziert, sondern sogar Mitglied bei der Fair Wear Foundation.

Kivanta ist ein Unternehmen, welches in Hessen ansässig ist und sich auf die Bereiche Haushalt, BPA-freie Trinkflaschen, Brotdosen und Kinder spezialisiert hat. Das Unternehmen legt einerseits sehr viel Wert auf eine nachhaltige Herstellung der Produkte, aber auch darauf, dass die erworbenen Artikel möglichst lange in Gebrauch sind, um Müllberge langfristig zu reduzieren.

Fazit:
Immer mehr Menschen achten bei ihrem täglichen Einkauf nicht nur auf faire Bedingungen, sondern auch auf eine nachhaltige Produktion. Bereits jetzt sind zahlreiche Alternativen zu Amazon auf dem Markt verfügbar, diese werden in absehbarer Zeit noch durch weitere Alternativen ergänzt werden. Aus moralischer und ökologischer Sichtweise sollten wir nur dann Bestellungen tätigen, wenn wir es mit unserem Gewissen vereinbaren können.

Nela

Nela

will Kreativität fördern und kleine und große Träumer ermutigen, ihre Ideen wahr zu machen und glückliche Lebenskünstler zu werden.

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